Beate Gracher Portrait
Bild: © Vanesa Hadergjonaj
Beate Gracher:
Gesangspädagogik und Vocal Coaching  
Ich unterrichte als diplomierte Opernsängerin und Gesangspädagogin seit über 35 Jahren erfolgreich von Oper bis Rock – Pop Profis und Laien. Sänger*innen und Schauspieler*innen aus dem In - und Ausland holen sich bei mir das klassisch-technische Rüstzeug und lassen sich für ihre musikalischen Projekte coachen.
beate gracher Portrait
“Jeder Mensch kann singen (lernen)”
Beate Gracher

Angebote

Erlernen einer klassisch - profunden Gesangstechnik, die dazu befähigt die Stimme in allen Genres von Klassik bis Rock selbstbewusst anzusteuern und gesund zu erhalten.

Ich vermittle die profunden Grundlagen einer klassischen Gesangstechnik auf der Basis stimmphysiologischer Kenntnisse.

Die Analyse und künstlerische Erarbeitung von Gesangsliteratur und Lyrik sind ebenso Bestandteil des Unterrichts, wie das Training zur musikalischen Aufführungspraxis mit Korrepetitor*innen im Unterricht und gemeinsamen Klassenstunden.

In meine Unterrichtstätigkeit lasse ich sowohl Elemente aus der Atem- und Stimmtherapie als auch Entspannungstechniken; LAX VOX® zur Pflege, Regeneration und Stimmtraining; Qi Gong und autogenes Training einfließen. Zudem berate ich bei der Planung von Krafttraining zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des sängerischen Haltegerüstes.  

Ich bemühe mich, mich auf dem Gebiet der Gesangspädagogik immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu halten. Hierfür besuche ich mindestens 2 Fortbildungsveranstaltungen oder Kongresse pro Jahr. In einer Zeit, in der die körperlichen und geistigen Anforderungen des Musikbusiness an die jungen Künstler*innen immer stärker werden, kann ich so noch differenzierter auf die persönlichen und künstlerischen Bedürfnisse meiner Gesangsschüler*innen eingehen und professionelles Coaching bei Stimmproblemen anbieten.

Alle Menschen haben eine Stimme. Mein Ziel ist es, Menschen unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Glaube, Gesundheit und Alter, dazu zu verhelfen ihre Stimme hörbar zu machen.  

Es ist mir ein Bedürfnis, Menschen in einem möglichst geschützten Raum bei ihrer stimmlichen Entwicklung zu begleiten. Menschen entwickeln und verändern sich. Es geht darum die Stimme mit der Entwicklung ihrer Persönlichkeit in Einklang zu bringen.  

Klassische Gesangsausbildung und Betreuung von Profi-Sänger*innen  

Coaching und Gesangsunterricht von Rock-Pop-Sänger*innen (Drangsal- Max Gruber)  

Schauspieler*innen aus dem In- und Ausland holen sich bei mir das klassisch-technische Rüstzeug und lassen sich für ihre musikalischen Projekte coachen (Danesch Delanoff (Berlin), Martin Muliar (Wien), Andre Pohl (Wien), Peter von Strombeck (Berlin), Emese Fay (Wien), Janina Flieger (Berlin/Köln)).  

Betreuung von Angehörigen aller Sprechstimmberufe, wie Jurist*innen, Lehrer*innen, Pfarrer*innen.  

Unterricht für Hobbysänger*innen und Chorsänger*innen  

Begleitung von Menschen bei Stimmkrisen

Unterrichtssprachen: Deutsch, Chinesisch (HSK 4-5), Englisch, Französisch

Kontakt
Ich biete eine gesangsbasierte Atem- und Stimmtherapie nach ganzheitlichem Konzept für Menschen mit unterschiedlichsten Stimmkrisen an.

Fast jeder Mensch, der im Beruf mit der Stimme arbeitet, hat Heiserkeit, Stimmmüdigkeit, einen Stimmverlust bis hin zum Burnout schon einmal erlebt. Oft finden diese Menschen nach langer Odyssee zu mir ins Gesangsstudio und wir steigen in die gesangsbasierte Stimm- und Atemtherapie ein.

2017 habe ich nach einer intensiven 2-jährigen Weiterbildung am Institut Schlaffhorst-Andersen in Bad Nenndorf mein Masterzertifikat zur ISA-Stimmtherapeutin erlangt.

Lang und Saatweber beschreiben Schlaffhorst - Andersen als Konzept, das einen festen Platz in der Therapie von Atem-, Sprech-, Sprach- und Stimmstörungen hat. Außerdem wird es im Training und Coaching von Menschen mit sprechintensiven Berufen und in der künstlerischen Arbeit mit professionellen Schauspieler*innen, Sänger*innen oder Amateur*innen im Bereich der Klassik, Rock, Pop, Jazz und Musical eingesetzt (Lang & Saatweber, 2011).

Das Konzept Schlaffhorst - Andersen hat seinen festen Platz in der Prophylaxe und Therapie von Atem - Sprech, Sprach - und Stimmstörungen. Außerdem wird es pädagogisch im Training und Coaching von Menschen mit sprechintensiven Berufen eingesetzt sowie künstlerisch in der Arbeit mit professionellen Schauspieler*innen, Sänger*innen oder Amateur*innen im Bereich der Klassik, Rock, Pop, Jazz und Musical. Darüber hinaus findet es seine Anwendung im psychosomatischen Bereich.  

Meine persönliche Geisteshaltung und mein Unterrichtsansatz bei der Pflege, Regeneration und dem Training der Stimme ist ganzheitlich geprägt. Daher bemühe ich mich, die Einheit von Körper, Geist und Seele im Unterricht meiner Schüler*innen stets im Blick zu behalten.  

Ich bemühe mich, mich auf dem Gebiet der Stimmtherapie immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu halten. Hierfür besuche ich mindestens 2 Fortbildungsveranstaltungen oder Kongresse pro Jahr, um fachgerecht beraten und unterstützen zu können.

Quellen:

Antoni Lang, Margarete Saatweber, Stimme und Atmung, Schulz – Kirchner- Verlag,
2., überarb. Auflage 2011, S. 23-24.  

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Begleitung und Beratung von Menschen mit chronischer Erschöpfung, auch bei Post-COVID -Symptomatik, auf Basis von gesangsbasierter Atem- und Stimmtherapie. Energiemanagement bei Fatigue.

Die Regenerationsarbeit ist ein Angebot, welches während der Pandemie aus dem Bedürfnis heraus entstanden ist, meine Expertise auf dem Gebiet der Atmung, der Stimme und dem einfühlsamen Coaching in besonderen Lebenssituationen zur Verfügung zu stellen, um Post-Covid-Betroffenen zu helfen. Mittlerweile hat sich daraus die Weiterbildungsreihe Durchatmen® als festes Fortbildungstool der BDG- Akademie etabliert. Nachdem ich das Basisseminar im Jahr 2021 erfolgreich absolviert habe, habe ich 2024 die Weiterbildungsreihe Durchatmen® PLUS - Regenerationsbegleitung als zertifizierte Regenerationsbegleiterin erfolgreich abgeschlossen.  

Aus dem langjährigen Austausch mit Kolleg*innen, die mit Post-Covid-Betroffenen arbeiten, geht hervor: Die Regenerationsarbeit, ist auf alle Formen chronischer Erschöpfung übertragbar - von Burnout und Fatigue über Trauer bis hin zu COPD und anderen chronischen Erkrankungen.  

Innerhalb der Regenerationsarbeit wird mit dem Konzept des Pacing, also dem Nichtüberschreiten der persönlichen Belastungs-Intoleranzschwelle gearbeitet. Ziel ist es PEM (Post-Exertional Malaise), also den Rückfall zu vermeiden. Hierfür ist eine angepasste Lebensführung auf körperlicher und geistiger Ebene an die neue Lebensrealität notwendig. Mir ist es ein Anliegen in meiner Arbeit nicht defizitorientiert, sondern ressourcenorientiert zu handeln, sodass ich bisher viele Betroffene aus der Regenerationsarbeit in den Gesangsunterricht führen konnte. Die Übergänge zwischen Gesangsunterricht und Regenerationsarbeit bleiben aber stets fluide, da das Pacing niemals aus den Augen verloren werden darf.  

Es ist mir ein Anliegen für alle Hilfesuchenden eine wertschätzende Atmosphäre zu schaffen, die es ermöglichen soll einen möglichst geschützten Raum für Austausch, Reflexion und persönliches Wachstum zu bieten.

Aus meiner Regenerationsbegleitungspraxis:

Seit über zwei Jahren begleite ich eine Post-Covid Betroffene „M“. Nach einem Jahr geht es ihr immer besser, sodass wir mit dem Gesangsunterricht beginnen können und sie wieder Vollzeit arbeiten kann. Der Übergang zum Gesangsunterricht war fluide, wir haben uns immer wieder im Sinne des Pacing herangetastet. Wir arbeiten noch immer gemeinsam daran, das Pacing nicht aus den Augen zu verlieren. Dies gilt nicht nur für meine Pädagogik, sondern auch für ihre Lebensführung, Atmung und Stimme. „M“ singt mittlerweile Songs aus dem Rock Pop Bereich.  

Seit über 10 Jahren unterrichte ich eine COPD-Betroffene und Chorsängerin „T“: Mittlerweile ist „T“ über 82Jahre alt und mit ihrer gesunden und kraftvollen Stimme eine unentbehrliche Stütze in einem namhaften Berliner Chor und bei Chorprojekten. Sie unterstreicht, dass es mit Gesangsunterricht bis ins hohe Alter möglich ist zu singen.  

Seit kurzer Zeit begleite ich eine junge Studentin, die neben anderen Symptomen auch an Erschöpfungszuständen leidet. Wir kamen zügig ins Singen und die Studentin hat sich entschlossen den Unterricht und die Regenerationsbegleitung bei mir fortzusetzen.  

Weitere Informationen, zu dem mittlerweile auch von der WHO vielbeachteten Projekt der Regenerationsbegleitung, finden Sie auf der Seite des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen (https://bdg-online.org/akademie/durchatmen/).  

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Behutsames und einfühlsames Begleiten von trans*, inter* und non-binären Menschen und ihren Stimmen in Phasen der Transition.

Stimmarbeit ist divers! Die Arbeit mit Transmenschen erfordert eine einfühlsame und ausdifferenzierte Interaktion mit den betroffenen Transmenschen und ihrer besonderen Situation. Gerade in der Identitätsentwicklung bei trans* ist es wichtig, die eigene Persönlichkeit kongruent zu entwickeln. Es geht darum die Stimme mit der Entwicklung der Persönlichkeit in Einklang zu bringen. Die meisten Transmenschen haben eine gesunde Stimme. Sie will nur einen anderen Weg einschlagen. Der Unterricht ist eher eine „Turnstunde“, ein Training, aus Atem-, Stimmtraining und Wahrnehmungsübungen. Oft kann es auch darum gehen alte Gewohnheiten, die vor der Transition schon bestanden haben, zu erkennen und verändern. Bei diesem Prozess biete ich meine einfühlsame und professionelle Begleitung an.  

Transfrauen- Was ist feminin?

Laut Prof. Fuchs von der Uniklinik Leipzig, hat sich die Stimmsprechhöhe bei Frauen in den letzten 30 Jahren enorm verändert. Frauen sprechen heute im Schnitt nur noch knapp eine Quinte höher als Männer. Wenn es um die Frage geht, was feminin ist, kann sie damit beantwortet werden, dass nicht die Höhe der Stimme, sondern der Klang der Stimme entscheidend ist. Dieser wird im Ansatzrohr geformt. Das ist durch gezieltes Training erlernbar. Letztendlich sollte es Ziel sein, dass die Transperson sich mit ihrer Stimme in ihrem Körper identifizieren kann.  

Transmänner

Für Transmänner galt immer die generelle Annahme, dass die Hormongabe allein für die Veränderung der Stimme sorgt. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass die Stimme unter Testosteron besonders im 1.Jahr der Gabe oft unstabil wird. Manche klingen dann erkältet oder heiser. Hier ist es wichtig, sich professionelle Unterstützung für diesen Prozess in Anspruch zu nehmen, um unerwünschte Probleme in Bezug auf Tonhöhe, Lautstärke und Klangqualität auszuschließen. Ein behutsames und kontinuierliches Stimmtraining kann hilfreich sein, um die Absenkung des Kehlkopfes zu erreichen und zu etablieren.  

Die Gabe von Testosteron bei Transmännern führt zu verschiedenen Veränderungen.  

Wachstum des Kehlkopfes

Durch Testosteron wird der Kehlkopf größer, was zu einer sichtbaren Ausbildung des Adamsapfels führt. 

Stimmtiefung

Das Wachstum des Kehlkopfes und der Stimmlippen bewirkt eine Verringerung der Resonanzfrequenz und somit eine tiefer werdende Stimme. 

Irreversibel

Das Wachstum des Kehlkopfes unter Testosteron ist irreversibel, d.h. es kann sich nicht wieder zurückbilden. Wenn ein Transmann die Stimmhöhe wieder verändern möchte, ist dies nur durch eine Stimmband-OP möglich.

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Hier können Sie mir Anfragen zu Workshops und Kursen, sowie Nachrichten übermitteln. Ich werde mich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.
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Aktuelles

Fortbildung im CVT-Institut in Kopenhagen

Das  CVT-Institut in Kopenhagen ist das größte Gesangsinstitut Europas. Anfang Juli 2026 war ich dort auf einer 5-tägigen Fortbildung zu Gesangstechniken der populären Stile, wie zum Beispiel Rock-Pop oder Musical.  Täglich ging es von 10-17 Uhr ausschließlich um das Training mit unseren Coaches Michelle, Ulrik, Ditlev, Linda und Siegrid. Sie sind allesamt CVT -Lehrende und professionelle Rock-Popsänger*innen. Wir wurden durch die Pianisten Christian und Christoph begleitet.

Die 16 Teilnehmenden, die meisten professionelle und semi-professionelle Rock-Popsänger*innen kamen aus UK, USA, Deutschland, Schweiz, Norwegen, Moldawien, Lettland, Zypern, Finnland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden. Nur Chris (mit einer riesigen Rockröhre und einem anbetungswürdigen Falsett) ist Schauspieler und Professor für Schauspiel an einer amerikanischen Hochschule und zudem ein versierter Musicalsänger. Da der Kurs ausgebucht war, wurden wir in die Blaue und die Orangene Gruppe eingeteilt, damit alle gleich viel Zeit zum Praxistraining in den Einzelstunden bekamen. Der Tag begann jeweils mit einem einstündigen theoretischen Vortrag zur Stimmphysiologie und der jeweiligen Modi Neutral, Curbing, Overdrive (Belting) und Edge (Scream). Ich war aber immer schon um 9 Uhr im Institut, um im einen der Überäume das am Tag zuvor gelernte zu üben und meine Stimme auf die zarten Randregisterfunktionen, eine für den klassischen Gesang unverzichtbare Funktion zu checken, die bei dem harten Training im Rock-Pop schon mal auf der Strecke bleiben können, wenn man die Techniken nicht einwandfrei praktiziert! Dann spricht nämlich der Modus „Neutral“ (Classic Rock oder auch Kopfstimme/Falsett im klassischen Gesang kaum mehr an. Danach ging es sofort in die Praxis und wir 7 Teilnehmenden der Gruppe Blau hatten dann jeweils 45 Minuten Gesangsunterricht/Training vor der Gruppe. So konnten wir auch unser Gehör schulen und die einzelnen Modi unterscheiden lernen. Anhand von Hörbeispielen von großen Rock-Pop, Musical- und auch Opernstars lernten wir zudem erkennen, in welchen Modus gesungen wurde, oder zwischen welchen Modi die Sänger*innen während ihrer Songs oder Arien wechselten. Es war total spannend.  Außerdem wurden wir immer wieder aufgefordert mitzumachen, so dass wir auch, wenn die anderen drankamen niemals müde wurden. Ich hatte als Einzige teilnehmende studierte Opernsängerin von Anfang an keine Scheu mich im Rock-Pop auszuprobieren, denn die Atmosphäre in unsere Gruppe war wertschätzend und „empowernd“. Ich hatte den Song „Vincent“ von Sarah Connor im Gepäck, der alles von Neutral bis Edge forderte. Für mich ist stilgerechtes Singen im Rock Pop eine wirkliche Herausforderung, da mein Muskelgedächtnis seit 40 Jahren auf die Stilistik und das Klangideal des klassischen Gesangs konditioniert ist. Das war aber auch manchmal richtig lustig, wenn mein Unbewusstes bei Stress oder Unsicherheit einfach auf das „sichere Terrain umswitchte“. Die anderen konnten hier die Unterschiede gut hören.

Ein zusätzlicher Lerneffekt für alle und zudem noch gut geeignet Vorurteile gegenüber dem jeweiligen Genre abzubauen. Offensichtlich habe ich eine Naturbegabung für das „EDGE“, was wohl auch mit daran liegt, dass ich einen tadellosen Support (Stütze) vorzuweisen habe. Die Tatsache, dass meine Stimme auch nach 5 Tagen Overdrive- und Edge Singen keine Ermüdungserscheinungen zeigte, ist der beste Beweis dafür, dass, entgegen dem Vorurteil vieler klassischen Gesangslehrenden, Overdrive - und Edge-Singen, „Von zart bis hart“, solange es technisch sauber ausgeführt wird, keinerlei Schäden an der Stimme verursacht. Das kann man dann, genauso, wie im klassischen Gesang, von morgens bis abends praktizieren. Ich jedenfalls bin nun überzeugt davon!

Die Fortbildung fand mit einem von allen Teilnehmenden gestaltetes Konzert ihren Abschluss. Für uns war es eine Ehre, dass Cathrine Sadolin, die Gründerin des CVT-Institutes und eine echte Legende unter Rock-Pop-Sänger*innen und Gesangspädagog*innen zugegen war.

Das CVT Institut mitten in der Kopenhagener Altstadt

Theorie mit Ulrik. Smart, entspannt und lustig.

„Du singst schon in Edge und zwar Alles! Linda was amazing.

Kopenhagen ist wunderschön!

Erschöpft, aber Happy!
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Trans*menschliche und non-binäre Stimme

Ein Lakru®-Spin-Off mit Thomas Lascheit

Kaum aus Kopenhagen zurückgekehrt habe ich noch am 06.07.2026 an einem zweieinhalbstündigen Vortrag zur transmenschlichen Stimme teilgenommen. Ich war neben ungefähr 20 Logopäd*innen die einzige professionell Singende Person und Gesangslehrende. Thomas ist Logopäde und forscht und lehrt seit Jahren zum Thema Stimmtransition. Er gab uns einen Überblick über das Spektrum der Community und die Notwendigkeit sich einfühlsam und kompetent dem Thema Transition zuzuwenden. Habt ihr zum Beispiel gewusst, dass jede 3. Trans*Frau einen Suizidversuch unternimmt? Wir haben also die Aufgabe uns trans*competency anzueignen, uns intensiv mit den Bedürfnissen und Nöten von Trans*Menschen auseinanderzusetzen und respektvoll mit den Wünschen derer umzugehen, die unsere Hilfe und Expertise in Anspruch nehmen wollen. Sie selbst entscheiden, wo sie mit ihrer Stimme hin und wie sie klingen wollen. Unsere Aufgabe ist es lediglich, sie dabei zu begleiten.

Egal was - Egal wie - Hauptsache Human!

Uns als angehende Stimmtrainer*innen für Stimmtransition hat zu interessieren: „Wo willst du mit deiner Stimme hin und wie kann ich dir helfen“ und für mich als Atem - und Stimmtherapierende und professionell Singende Person lasst mich noch hinzufügen, ist es auch wichtig, zu vermitteln, wie wir dies auf die gesündeste Art und Weise und nachhaltig für Leib und Seele erreichen können.

Dafür stehe ich und bilde mich so gut ich kann weiter.

Ich werde vom 21.10.-25.10.2026 an einer einwöchigen LaKru® - Fortbildung zur Stimmtrainerin für Stimmtransition bei Thomas Lascheit teilnehmen.

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Ankündigung Kopenhagen - Juli 2026

29.06.-04.07.2026 Complete Vocal Institute - Kopenhagen

In der ersten Juliwoche 2026 nehme ich an einer Weiterbildung am CVT-Institute in Kopenhagen teil. Es gilt als eines der weltweit führenden Lehrinstitute im Bereich des Rock-Pop, Jazz und Musical.  Künstler*innen aus aller Welt nehmen hier Gesangsunterricht und lassen sich für ihre Projekte coachen. Ich werde den Sarah Connor Song „Vincent“ und zwei Songs aus meiner eigenen Singer-Songwriting-Werkstatt mitnehmen und dort studieren. Es geht mir hier als studierte Opernsängerin vor allem darum, meine Kenntnisse der Gesangstechnik im Rock-Pop-Bereich zu vertiefen. Für die Teilnahme musste ich mit einem Klangbeispiel einen Nachweis meiner sängerischen Fähigkeiten liefern. Ich verwies auf Spotify. Kein Problem: „Sounds great. You are welcome“.

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Überblick Januar - Juli 2026

Willkommen auf meiner neuen Website, die im Juni 2026 gestartet ist.

Lax Vox Weekend „Stimmarbeit mit LAX VOX“ im Onlineformat

Der Gebrauch von LAX Vox gehört heute zum Standardrepertoire der meisten professionellen Sänger*innen Backstage und in ihrem alltäglichen Trainingsprogramm.

Am 07. Und 08. Februar habe ich an einem überaus spannenden Wochenend-Seminar zur Regeneration, Pflege und zum Training der Stimme mit LAX VOX teilgenommen.

Jurorin Gesangswettbewerb des Deutschen Musikrates „Jugend Musiziert“

Mecklenburg -Vorpommern lädt mich seit vielen Jahren immer wieder als Jurorin zum Landeswettbewerb „Jugend Musiziert“ ein.

Vom 21.-22. März 2026 war ich wieder als Jurymitglied im Fach Gesang geladen.  Meine Kolleg*innen waren Gesangsprofessor*innen aus Norddeutschland.  Es ist immer wieder eine riesige Freude so begabte, junge Talente anhören und im Nachgang des Wettbewerbs beraten zu dürfen. Wir konnten viele Nachwuchssänger*innen zum Bundeswettbewerb weiterempfehlen.

XXXVI. Jahreskongress Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen

Ich habe vom 10.-12. April 2026 am Bundeskongress des BDG in Berlin teilgenommen.

Der Bundeskongress bietet Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Reflexion neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und zur Diskussion aktueller kulturpolitischer Rahmenbedingungen. Er kann Impulse für innovative Lehrmethoden, interdisziplinäre Kooperationen und eine nachhaltige Stärkung der künstlerischen Ausbildung geben.

Ich habe die Teilnahme und den Austausch mit den Kolleg*innen sehr genossen bin und voller Inspiration und mit „aufgeladenen Batterien“ wieder in meine pädagogische Tätigkeit eingetaucht. Weiterbildung zählt für mich zu einem wesentlichen Bestandteil meiner Selbstfürsorge.

Klassenstunde Gesangsklasse Beate Gracher

Am 16.05.2026 fand unsere alljährliche Klassenstunde statt. Es ist eine Vortragsstunde im Kreis der Schüler*innen und soll einen geschützten Raum bieten um die erlernten Songs, Lieder und Arien vorzutragen. Von Rock-Pop, über Chanson bis zur Klassik ist alles dabei. Dabei begleitet uns unsere Pianistin Nanami Nomura (die unter anderem auch mit dem Rundfunkchor Berlin zusammenarbeitet). Sie hat uns auch schon in der intensive Generalprobenwoche begleitet und unterstützt und uns wertvolle Impulse gegeben. Mich entbindet sie in dieser Zeit von meiner Doppelfunktion als Pianist*in und Gesangslehrer*in, die ich im alltäglichen Unterricht einnehme, so dass ich dann frei für das künstlerische Coaching bin. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit zum Training der Musikalischen Aufführungspraxis und die Gelegenheit mit Lampenfieber umzugehen. Im Anschluss an den musikalischen Teil sitzen wir noch lange beim Après- Buffet, welches alle Teilnehmenden, wie immer selbst gemeinsam kreiert haben, um zusammen Freundschaften und Kontakte zu pflegen.

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Biografie

Beate Gracher Portrait
Bild: © Vanesa Hadergjonaj
Studium
  • Kirchenmusik (C-Examen-Bischöfliche Kirchenmusikschule Trier)
  • Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft und Schulmusik (Saarbrücken)
  • Diplom- Opernsängerin (Staatliche Hochschule für Musik und Theater Hannover)
  • Diplom- Musikerlehrerin Gesang (Staatliche Hochschule für Musik und Theater Hannover)
Zusatzqualifikationen
  • 2015-2023 Privatstudium Chinesisch HSK5-Niveau
  • 2017 ISA - Masterzertifikat am Institut Schlafhorst- Andersen in Bad Nenndorf/ München zur Stimmtherapeutin
  • 2018 Zertifizierung zur Kursleiterin für Autogenes Training an der Akademie für Sport und Gesundheit in Berlin
  • 2024 Masterzertifikat „Durchatmen® Plus“ zur Regenerationsbegleitung beim Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen
  • Seit 2024 Grundausbildung in medizinisch-therapeutischem Qi Gong  am Nei Yang Gong Zentrum in Berlin
  • 2026 Fortbildung am LAX VOX® Institut, Einsatz von LAX VOX® in Unterricht und Therapie
  • 2026 Weiterbildung am Complete Vocal Technique Institute Kopenhagen, Rock-Pop-Musical
Gesangsstudium
Gastverträge
Lehraufträge und gesangspädagogische Tätigkeit
Mitgliedschaften

Rezensionen

Vanessa & David Familie Zuber-Scheler
01.12.2025
Nach einem längeren (Leidens-)Weg in meiner Gesangspraxis, begonnen mit Sätzen wie „Manche haben halt Talent, Vanessa, andere eben nicht“ von sogenannten Pädagog: innen, die selbst einfach nicht weiterwussten, hat mir Beate schnell, präzise und wie selbstverständlich einen Weg aufgezeigt, der meine Stimme mehr und mehr geöffnet, meine Höhen ausgebildet und meine Tiefen korrigiert hat. Ich habe die Gewissheit, dass ich mit ihr jede stimmliche Herausforderung meistern kann - und das tut so gut!! Eine Stunde bei ihr wirkt häufig noch tagelang nach und beeinflusst auch deutlich meine Sprechstimme und damit auch mein Selbstbewusstsein. Ganzheitlich ist das richtige Wort - und ich kann Beate für ihre Feinfühligkeit, ihre Kompetenz, ihren Scharfsinn und ihre Geduld nicht dankbar genug sein! Seitdem macht mir die Bühne keine Angst mehr, denn mehr und mehr erlerne ich auch Selbstständigkeit in der Vorbereitung meiner Stimme. Selbst an Tagen, wo ich in Versuchung war, die Stunde abzusagen, war ich ausnahmslos IMMER froh, es nicht getan zu haben, und ging gut gelaunt und voller Elan aus der Stunde. Ich freue mich über die weitere Begleitung und kann Beate nur wärmstens empfehlen! 
Sporty Vicky
05.06.2024
Ich war immer der Meinung, dass ich nicht singen kann – bis vor einigen Jahren. Beate hat mich mit viel Enthusiasmus, Einfühlungsvermögen und Geduld mein Singen gelehrt und ich bin immer wieder erstaunt, was in den Unterrichtsstunden so passiert. Diese Stunden sind mir heilig und tun mir sehr gut. Eher durch Zufall habe ich Beate gefunden und es war eine meiner besten Entscheidungen, sie kontaktiert zu haben. Beate versteht es unglaublich gut, zu motivieren und sich an dem zu freuen, was gelingt. Und wenn ich zu kritisch bin mit mir, hat sie ermunternde Worte. Durch meinen Wegzug aus Berlin sind die Präsenzstunden nicht mehr so häufig möglich. Auch hierfür haben wir eine Lösung gefunden. DANKE an Dich Beate, für das, was ich bei Dir gelernt habe und lerne.
Heike Peters
21.01.2023
Ich habe im Sommer 2020 spontan als totaler Newbie bei Beate begonnen. Sie ist eine wunderbare Gesangslehrerin: Mit einer Engelsgeduld hat sie mich an das Singen herangeführt und mir damit eine ganz neue Welt eröffnet, die ich nicht mehr missen möchte. Einerseits verfügt sie über einen riesigen Methodenschatz - von dem ich täglich auch unabhängig vom Singen beruflich wie privat profitiere (Aufwärmübungen). Andererseits hat sie ein feines Gespür dafür, was davon individuell für mich passen könnte. Zudem ist sie so flexibel, auch einfach zu experimentieren und geht auf Wünsche ein. So mussten wir zb nach meinem Umzug auf Online-Unterricht umstellen und ich bin immer wieder überrascht, wie gut es funktioniert. Beate ist auch sehr engagiert das Medium bestmöglich zu nutzen. Es ist schon etwas Besonderes so liebevoll und professionell gefördert und gefordert zu werden. Dabei gab es auch immer Raum für Privates und somit die Würdigung wie emotional Singen eigentlich ist. Kurzum, bei Beate Gesangsunterricht zu nehmen, gehört zu den besten Entscheidungen meines Lebens und ich empfinde es als eine Ehre, ihre Schülerin sein zu dürfen.