///Berliner Gesangspädagogenstammtisch 2010/2011

Berliner Gesangspädagogenstammtisch 2010/2011

Themen und Termine

Liebe Freunde des „Themengebundenen Berliner Gesangspädagogenstammtischs“,

ich hoffe Sie sind alle wohlbehalten aus den großen Sommerferien nach Hause und an Ihre Arbeit zurückgekehrt und ich freue mich sehr, Ihnen unser neues und spannendes Programm für die Saison 2010/2011 vorstellen zu können.

Ich freue mich schon jetzt darauf Sie alle wiederzusehen und neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und unser Berliner Netzwerk auszuweiten.

Mit herzlichen Grüßen
Beate Gracher

18.Stammtisch/ 8.September:

Frau Prof.Karola Theill, Liedpianistin

Im Lied entsteht eine Synthese des poetischen Textes mit der musikalischen Idee des Komponisten. Übersetzen wir als Liedinterpreten diese Intentionen in die Gegenwart, kann eine spannende und berührende Aussage entstehen.

Über dieses Statement möchte ich gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen und Ihnen meine Arbeit und Fortbildungsprojekte vorstellen.
Karola Theill

Karola Theill ist Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“,Berlin in der Gesangsabteilung und leitet eine Liedklasse für SängerInnen und PianistInnen an der Hochschule in Rostock ; Liederabende und Meisterkurse ergänzen ihre Tätigkeit. www.karolatheill.com

19.Stammtisch/ 13.Oktober:

Fällt aus wegen Hormonesymposions am 23./24.11.2010 in der Komischen Oper Berlin.
Infos/Kontakt: beategracher@aol.com; www.gesangspaedogogik-berlin.de

20.Stammtisch/ 10.November:

Andreas Talarowski
„Grenzen und Möglichkeiten der Arbeit mit den Atemtypen“

Vortrag und Diskussion

Studio für Gesang Berlin
Andreas Talarowski
Otto-Suhr-Allee 94
2.Hof.1.Stock
10585 Berlin
Tel:3424118
www.Studio-fuer-Gesang-Berlin.de

20.Stammtisch/ 8.Dezember:

Auf Vorschlag unseres Kollegen Matthias Laudel

Umsatzsteuer, bzw. Umsatzsteuerbefreiung für privatlehrende Gesangspädagogen“

Hierzu laden wir einen in der Kunst- und Musikbranche sehr bewanderten Steuerberater ein.

21.Stammtisch/ 12.Januar 2011:

Ulla Weber – Buchreferat und Diskussion
„Die Talentlüge“

Das Buch heißt ‚Die Talentlüge‘ und ‚Bild der Wissenschaft‘ hat folgendes darüber geschrieben (Auszug):
Das nichtssagende Cover und das klischeehafte Versprechen „Dieses Buch könnte ihr Leben verändern“ wird so manchen von der Lektüre abhalten. Schade! Denn hier verbirgt sich ein wahrer Schatz: Der Journalist und Sachbuchautor Daniel Coyle hat gründlich nachgeforscht, was Talent ausmacht, wie es entsteht und wie es am besten gepflegt wird. Gleichzeitig gibt er einen faszinierenden Ausblick in die Welt der Nervenzellen, genauer: des Myellins. Das Buch ist akribisch recherchiert und stellt den schwammigen Begriff „Talent“ auf solide wissenschaftliche Füße. Leser, die sich für neurowissenschaftliche und psychologische Forschung interessieren, werden daran genauso Freude haben wir alle, die schon immer ein Instrument lernen wollten. Über dieses Buch will ich referieren und mit euch in die Diskussion kommen. Liebe Grüße von Ulla.

www.gesangundatem.de

22.Stammtisch/ 9.Februar:

Elke Fiedler
„ChiGong; Tai Chichuan“

Vortrag und Praxis

Ort und Zeit wird noch bekannt gegeben

Tai Chi Chuan

  • langsam fließende, runde und weichen Bewegungen , die ineinander übergehen erinnern an einen Tanz, der zur inneren Ruhe, Konzentration und Gelassenheit führt.
  • Mittels Tai Chi kann sich ohne Anspannung und ohne Aufwand an Kraft bzw. Energie aufbauen. Geist, Seele und Körper werden geschmeidig und leichter beweglich. Der Mensch ist entspannt und gleichzeitig doch hellwach. Der Atem kann freier fließen und Energie durchströmt gleichmäßig alle Organe und Meridiane des Körpers.
  • Beschwerden des Bewegungssystems und der Wirbelsäule verringern oder verlieren sich, das vegetative System und das Abwehrsystem werden gestärkt.

Chi Gong

  • heißt: Energieübung und sind sich wiederholende Übungen
  • die helfen Energie aufzubauen

Elke Fiedler ist von Beruf Heilpraktikerin(seit 1986), spezialisiert auf Osteopathie und auf das Unterrichten der chinesischen Bewegungskünste.

Sie wurde ab 1986 von den Meistern Got Hin Chung und Ma Chin Bao ausgebildet und unterrichtet diplomiert seit 1989.

  • Tai Chi Chuan
  • Chi Gong der 5 Elemente und Bagua Chi Gong
  • Pushing hands (Partner Tai Chi)
  • Fächer Tai Chi

Mehr als 10 Jahre leitete sie neben ihrer Praxis ein Kurszentrum für chinesische Bewegungskünste in Südfrankreich.

Seit 11 Jahren lebt und arbeitet sie in Berlin.

Neben den regelmäßigen Tai Chi – und Chi Gong – Kursen werden Wochenendkurse, sowie Tai Chi – Urlaube mit deutschen und französischen Teilnehmern organisiert.

Mit dem Theaterleiter Pierre Fernandez entwarf sie mit Elementen  Von Chi Gong, Tai Chi und Fächer Tai Chi ein Bühnenstück.

2007 war die Uraufführung der Performance „Les fleurs d´ecume“  (Gischtblumen) mit deutschen und französischen Teilnehmerinnen  in Südfrankreich.

Für Herbst 2009 ist die Aufführung in Berlin geplant.

Weitere Themen 2011:

Dorothee Ingenfeld und Hannelore Starke
stellen Ihre gemeinsame Arbeit vor
„Alexandertechnik und Gesangunterricht“

Ort und Zeit wird noch bekannt gegeben

Die Alexander-Technik dient der Schulung der körperlichen Haltung und Bewegung. Sie wird zu den Körpertherapiemethoden gezählt. Sie soll den Schüler befähigen, seine Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten achtsam zu beobachten, zu optimieren und körperlich dysfunktionale Gewohnheiten abzulegen. Damit soll auch das psychische Gleichgewicht stabilisiert werden. Die Alexander-Technik ist unter Schauspielern, Musikern und Tänzern verbreitet. Lehrer der F.M. Alexander-Technik setzen sie zur Behandlung von Rücken-, Schulter-, und Kopfschmerzen ein, sowie zum Stressmanagement.

Frederick Matthias Alexander ( 1869-1955) war ein australischer Schauspieler und der Begründer der nach ihm benannten Alexander-Technik. Nachdem er als junger Rezitator und Bühnenschauspieler hartnäckige Stimmprobleme bekam und kein Arzt ihm helfen konnte, entwickelte Alexander zwischen 1888 und 1898 eine Methode zur ganzheitlichen Schulung und Neuausrichtung von Bewegungs- und Handlungsmustern.

Die offensichtliche Wirksamkeit seiner Methode weckte das Interesse seiner Zeitgenossen und bestärkte ihn in dem Wunsch, seine Technik an andere weiterzugeben.

Sein weiterer Lebensweg führte ihn 1904 nach England und ab 1914 auch in die USA.

Er unterrichtete seine Technik, bildete darin die ersten Lehrer aus und schrieb vier Bücher über seine Methode.

Dorothe Ingenfeld, Mezzosopranistin, Mitglied im Bund Deutscher Gesangspädagogen www.dorotheingenfeld.com
Hannelore Starke, F.M. Alexander-Technik Lehrerin, Sopranistin im RIAS Kammerchor www.rias-kammerchor.de

Kai Bohun
„Popeffekte“

2018-01-05T12:26:13+00:00 Dezember 11th, 2017|Dokumentation, Stammtisch|

Kontakt Info:

Wilhelmsaue 120, 10715 Berlin

Phone: 030 / 86 12 737

Web: gesangspaedagogik-berlin.de